Mittelalterliche Garten

Dieser Garten als Ergänzung der außergewöhnlichen Schlosseinrichtung verwirklicht, um den Besuchern einen Ort zu bieten, der eine wahren Freude für den Blick, den Geruchssinn und die Kontemplation darstellt

Im Jahr 2009 wurde dieser Garten als Ergänzung der außergewöhnlichen Schlosseinrichtung verwirklicht, um den Besuchern einen Ort zu bieten, der eine wahren Freude für den Blick, den Geruchssinn und die Kontemplation darstellt, und gleichzeitig das zu offenbaren, was der Garten im Mittelalter vom botanischen und historischen Gesichtspunkt aus bedeutete.
Die geometrische Gestaltung des Gartens, der sich über rund 2000 m² rund um die bestehende Kapelle erstreckt, bildet vier symbolische, mittelalterliche Gärten nach: der kleine Wald, der Kräutergarten, der Garten der Fürsten und der Gemüsegarten, die durch Pfade aus verschiedenen Materialien, hauptsächlich Holz und Stein, miteinander verbunden sind.
Der mittelalterliche Garten stellt die Wiederentdeckung der „originalen“, in der Natur vorkommenden Pflanze dar, die nicht vom Eingriff des Menschen und den kulturellen, für die nachfolgenden Jahrhunderte so typischen Beeinflussungen betroffen war.
Der ohne jegliche Zwänge gestaltete Garten folgt dem Lebenszyklus der Pflanzen und hebt die Natürlichkeit vergangener Zeiten deutlich hervor. Von besonderem Reiz sind die im April in Blüte stehenden Apfel- und Mandelbäume, die Blüten der Wegwarte im August und die reifen Kürbisse ohne Blätter im September.