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Castelli di Cannero: neues Leben der alten Pracht der Vitaliana

Die Burgen Castelli di Cannero erwachen, dank eines beeindruckenden und von der Familie Borromeo stark gewollten Projekts zur Wiederherstellung, zu neuem Leben.

Etwa dreihundert Meter vom Westufer des Lago Maggiore entfernt, zwischen den Gemeinden Cannero und Cannobio, werden die Castelli nach Projektabschluss, der innerhalb der nächsten drei Jahre geplant ist, der Öffentlichkeit zugänglich sein.

Es wird ein auch Behinderten zugänglicher Ort sein, an dem Sie mit Hilfe moderner digitaler Technologien das Leben im sechzehnten Jahrhundert erkunden, Schlachten wieder erleben und berühmte Menschen, die hier waren, kennenlernen können. Auf einem Freiluftgang werden Sie das alte Wehrgangsystem erleben können und Sie werden einen der Türme besteigen und einen unvergleichlichen Blick auf den See und die Umgebung genießen können.

In den letzten Jahren war die Seefestung Gegenstand tiefgreifender archäologischer Untersuchungen, sorgfältiger Archivforschungen und eingehender historischer Analysen, die es ermöglichten, ihren Bau mit dem Werk von Ludovico Borromeo im Jahr 1519 in Verbindung zu bringen.

Die zu Ehren des Familienoberhaupts „Vitaliana“ genannte Festung entstand auf einem schon bestehenden und sicherlich bescheideneren Vorbau namens Malpaga.

Die komplexen Wiedergewinnungsarbeiten durch eine autoritative Gruppe von Technikern und Experten unter der Leitung des Architekten Salvatore Simonetti, welcher sich auch um die architektonische Gestaltung und Restaurierung kümmert, führen dazu, dass die bekannten Burgen Castelli di Cannero nach sage und schreibe fünfhundert Jahren wieder mit ihrem Erbe an Geschichte und Kultur glänzen können. Die faszinierende Wiederherstellung wird in dem mit Unterstützung der Intesa Sanpaolo von Scalpendi Editore herausgegebenem Buch „I Castelli di Cannero, la rinascita della Vitaliana“ beschrieben.

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