Isole Borromee Isole Borromee
GESCHICHTE

DIE GESCHICHTE BESUCHT
PALAZZO BORROMEO

Palazzo Borromeo auf der Isola Bella diente der Familie als Feriendomizil, aber auch als Repräsentationsort für illustre Gäste.

Die Unterlagen des Hauses dokumentieren die vorübergehende Präsenz mehrerer gekrönter Häupter und Prinzen. Kaiser Leopold II. von Habsburg-Lothringen kam im Jahr 1791 vorbei, das sardische Königspaar Carlo Felice und Maria Cristina im Jahr 1828, Königin Victoria von England im Jahr 1879, es folgten der König und die Königin von Italien, die belgischen Könige bis hin zu Charles und Diana im Jahr 1984. Aber auch an Besuchen von Literaten mangelte es nicht. Goethe, Stendhal, Dumas und Hemingway erwiesen der Insel ihre Ehre, ebenso wie die Künstler Pieter Mulier, auch Cavalier Tempesta genannt, Élisabeth Vigéè Le Brun und sogar Wagner.

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Von oben links Kaiser Leopold II. von Habsburg-Lothringen, Charles und Diana im Jahr 1984. Ernest Hemingway, Johann Wolfgang von Goethe

Es ist bekannt, dass der berühmteste deutsche Schriftsteller Johann Wolfgang von Goethe die Borromäischen Inseln liebte. Das ging so weit, dass er den Ursprung seines im Anschluss an seine Italienreise geschriebenen Romans Wilhelm Meisters Lehrjahre den Ufern des Lago Maggiore zuschrieb.

Stendhal, der hier „Die Kartause von Parma“ schrieb, pflegte zu sagen: „Hast du ein Herz und ein Hemd, verkaufe das Hemd und besuche die Ufer des Lago Maggiore“.

Ernest Hemingway, der 1962 den Nobelpreis für Literatur erhielt, war von der Pracht der Borromäischen Inseln überwältigt und schrieb hier die letzten Kapitel seines Romans „In einem anderen Land“.
Der Protagonist erzählt von der Überfahrt über den Lago Maggiore zur Isola Bella, die als die bezauberndste der Borromäischen Inseln gilt.

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Links, „A farewell to arms“, The Hemingway Library Edition; rechts, der junge Hemingway in Uniform, 1918

Ich ruderte zur Isola Bella hinüber und hielt mich dicht an der Mauer, wo das Wasser steil abfiel und man die Felswand im klaren Wasser verschwinden sah, und von da weiter zur Fischerinsel, wo Boote im Trockenen lagen und Männer Netze flickten.

Zu den Episoden, die in den Räumen des Palazzo Borromeo unauslöschliche Spuren hinterlassen haben, zählt der Besuch von Napoleon Bonaparte im Jahr 1797, vielleicht einer der intensivst erlebten historischen Momente auf der Isola Bella. Er dauerte nur zwei Tage, den 17. und 18. August 1797, brachte aber das ruhige Leben auf der Insel in Aufruhr.

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Von oben links im Uhrzeigersinn: Szene der Schlacht von Lodi, Kapitulation der österreichischen Truppen in Mantua, Napoleon in der Schlacht von Rivoli und an der Brücke von Arcole

Nach seinem triumphalen Sieg im Italienfeldzug wollte General Bonaparte auf dem Rückweg die Borromäischen Inseln besuchen. Er kam ganz unvorhergesehen, ohne Vorankündigung, in einem Boot mit 60 Personen im Schlepptau.

Von diesem historischen Besuch sind alle Einzelheiten bekannt, da uns die Briefe vorliegen, die der Palastverwalter an Graf Giberto V. Borromeo schickte, um ihn über die ungewöhnliche Situation auf der Isola Bella auf dem Laufenden zu halten.

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Als allererstes musste der heute noch im sogenannten Saal Napoleons zu sehende Alkoven für den General und seine Frau Joséphine de Beauharnais, die „sehr viel freundlicher war als der große Held“, hergerichtet werden.

Dann wurde in aller Eile ein Mittagessen für 30 Personen im Sala delle medaglie (Medaillensaal) organisiert, während für den Rest der Gruppe Tische im Garten aufgestellt wurden. Wegen des Nordwinds flüchteten jedoch alle in das Haus und verlangten, wie der Verwalter schrieb, „augenblicklich bedient zu werden“.

Am Tag darauf forderte Napoleon, sein Mittagessen in der Grottenwohnung zu sich zu nehmen, und begab sich dann auf die Isola Madre, um dort die Fasane zu bewundern. Er konnte aber der Versuchung nicht widerstehen, ließ einen von ihnen erschießen und nahm ihn als Souvenir mit.

Am Abend begaben sich der General und sein großes Gefolge mit dem Schiff nach Laveno und erreichten am nächsten Tag Mailand.

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Das Hauspersonal war bestürzt über die Aufdringlichkeit und Unhöflichkeit der Gäste, die die Zimmer „schmutzig und stinkend“ hinterließen.

„Trotzdem können wir Gott danken, dass der Aufenthalt nicht länger gedauert hat, sonst wäre aus diesem Haus ein richtiges Soldatenquartier geworden“.

Napoleon kehrte nie mehr auf die Isola Bella zurück, aber seine Frau Josephine, die inzwischen Kaiserin von Frankreich geworden war, kehrte im Juli 1806 zurück. Zu diesem Anlass wurde ein großartiges Mittagessen auf sieben Tischen organisiert.

Im Jahr darauf, 1807, kam ihr Sohn Eugène, Vizekönig von Italien, auf die Insel. Zu seinen Ehren wurden die Wasserspiele des Gartens in Betrieb genommen. Damals verschwanden jedoch silberne Kerzenleuchter und mehrere Stücke kostbarer Damaststoffe aus dem Palast.

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Josephine Bonaparte und ihr Sohn Eugène, Vizekönig von Italien

Der Palast bewahrt Spuren dieses außergewöhnlichen historischen Aufenthalts nicht nur im Saal der Alkove, der heute als Saal Napoleons bezeichnet wird und in dem das Originalbett, auf dem Napoleon Bonaparte und Josephine ruhten, erhalten ist, sondern auch in der Gemäldegalerie oder der Alkove, die später als Galerie des Generals Berthier bezeichnet wurde. Nach Napoleon verbrachte genannter General mit seiner Frau den ganzen Monat August 1797 auf der Insel und schlief in der an die Galerie angrenzenden Nische.

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🖼 #Berthier130
Nella piccola Adorazione dei Magi che fu di Giulia Arese, moglie di Renato II Borromeo, la cura che Giulio Cesare Procaccini mette nella regia e nella resa delle figure, concepite come microsculture preziose, ci ricorda che l’artista attorno al 1605, sebbene trentenne, è da poco approdato all’arte della pittura.
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Nato a Bologna, figlio di Ercole Procaccini il Vecchio e fratello di Camillo e Carlo Antonio, tutti rinomati pittori, Giulio Cesare fu l’unico della famiglia a iniziare la carriera artistica come scultore.
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Questa tavola della Galleria Berthier è uno dei migliori esempi delle sue sperimentazioni giovanili, dove la pittura veloce, impetuosa e improvvisa rilegge i maestri di area emiliana, primo fra tutti il Parmigianino.
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Giulio Cesare Procaccini
Adorazione dei Magi
1605 circa
Galleria Berthier, Palazzo Borromeo
Isola Bella
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🖼 #Berthier130
In the little Adoration of the Magi by Giulia Arese, wife of Renato II Borromeo, the care that Giulio Cesare Procaccini puts into directing and rendering figures, conceived as precious microsculptures, reminds us that the artist, in around 1605, although thirty years old, had recently arrived in the art of painting.
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Born in Bologna, son of Ercole Procaccini the Elder and brother of Camillo and Carlo Antonio, all renowned painters, Giulio Cesare was the only one in the family to begin his artistic career as a sculptor.
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This panel from Galleria Berthier is one of the best examples of his early experiments, where fast, impetuous and sudden painting reinterprets the masters of the Emilian area, starting with Parmigianino.
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Giulio Cesare Procaccini
Adoration of the Magi
Around 1605
Galleria Berthier, Palazzo Borromeo
Isola Bella

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Dalla magica cornice del Lago Maggiore alla fiabesca atmosfera di uno storico castello, le Isole Borromee e la Rocca di Angera tra le “Meraviglie” di @albertoangelarai1
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Un viaggio alla scoperta di tradizioni secolari, bellezze artistiche e paesaggi mozzafiato che rendono unico il nostro bel Paese.
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Appuntamento martedì 4 gennaio 2022 alle 21:25 su @rai1official per tornare a viaggiare tra le #Meraviglie d'Italia.
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From the magical setting of Lake Maggiore to the fairytale atmosphere of the historic castle, Isole Borromee and Rocca di Angera among Alberto Angela's “Wonders”.
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A journey to discover centuries-old traditions, artistic beauties and breathtaking landscapes.
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Save the date! January 4th at 9.25pm on RaiUno to return to travel among the #Meraviglie of Italy.

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Pronunciate il nome Viburnum. Quale sensazione vi lascia?
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Se vi sembra risuonare fortemente tra le labbra, come qualcosa dal carattere molto forte, è perché avete intuito la caratteristica dei suoi rami: la tenacia.
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Gli antichi arcieri avevano scelto proprio il legno di Viburnum lantana per realizzare frecce leggere e dalla dirittura molto precisa. I rami del Viburnum opulus, invece, venivano usati come scudisci per cavalli.
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Noi abbiamo scelto il Viburno per dare un tocco di magia ai viali dell’Isola Bella in inverno. Quando sbocciano sembrano batuffoli di neve profumatissima.
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Say the name Viburnum. What feeling does it evoke?
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If it seems to resonate powerfully between your lips, like something with a very strong character, it is because you have embodied the essential characteristic of its branches: tenacity.
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Ancient archers chose the wood of Viburnum lantana to make light arrows with a very precise straightness. The branches of the Viburnum opulus, on the other hand, were used as shields for horses.
❄️
We have chosen the Viburnum to give a touch of magic to the paths of Isola Bella during the winter. When they bloom, they are like balls of fragrant snow.

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